Muttertagswanderung von Wissembourg nach Schweigen zum Deutschen Weintor
Mit einer Rekordbeteiligung von 45 Personen startete der Schwarzwaldverein Pforzheim-Brötzingen nach Wissembourg. Obwohl viele der Teilnehmer schon hier waren, zeigte Wanderführer Jürgen Holzinger bei einem Rundgang durch die sehenswerte elsässische Kleinstadt weniger bekannte Sehenswürdigkeiten. So bot der Blick von einem Steg über den Bach „Lauter“, der sog. Schlupf, einen einmaligen Blick auf die Abteikirche St. Peter und Paul. Das Rathaus und Salzhaus sowie die Grünanlage mit den Häusern am Quay Anselmann waren weitere bekanntere Punkte.
Wenig später teilten sich die Wanderer in fast zwei gleich große Gruppen. Die Langwanderer verließen mit den Wanderführern Jürgen Holzinger und Adi Pfau Wissembourg Richtung Westen, zuerst an der Lauter entlang, dann gut 100 m ansteigend um so zur Ortschaft Weiler zu gelangen. Anschließend ging es nochmals 120 m bergan, vorbei an Vogelsberg und Langenberg. Damit hatte man den höchsten Punkt erreicht und es ging nun angenehm auf dem Pfälzer Waldpfad durch den sonnendurchfluteten Blätterwald. Lange Zeit säumten Weinberge den Weg. Kurz nach Überschreiten der Grenze warteten am Schweigener Sonnenberg schon Weinstände auf die durstigen Wanderer. Anschließend ging es nach Schweigen hinunter zur Einkehr. Wegen der großen Zahl von Wanderern war in zwei Lokalen zum Abschluss reserviert worden.
Die Kurzwanderer mit den Wanderführerinnen Sabine Holzinger und Maria Hass sparten sich den „Schlenker“ über Weiler und wanderten kurz steil bergauf zu den Weinbergen. Vorbei am Chateau St. Paul mit herrlichen Ausblicken war man bereits nach 2 Std. am Ziel angekommen. Für diese Gruppe stand dann noch ein Besuch des Kakteenlandes in Steinfeld auf dem Programm.
Nach der guten Einkehr, den schönen Wanderungen und dem genialen Wetter ging es dann wieder zufrieden nach Hause zurück.


