Schwarzwaldverein erklimmt Burgruine Hohennagold
Am 14. September waren 31 Wanderfreunde des Schwarzwaldvereins Brötzingen trotz widrigen Wetters mit der Bahn unterwegs ins obere Nagoldtal. Nach einstündiger Fahrt besuchten 17 Langwanderer unter Führung der Wanderleiter Adi Pfau und Maria Haß die historische Altstadt von Nagold und konnten die beeindruckenden Fachwerkhäuser aus dem 16./17.Jh. bestaunen. Am Rathaus aus der Zeit um 1500 vorbei spazierten die Wanderer durch den herrlich angelegten Park entlang der Nagold, in dem 2012 die Landesgartenschau stattfand. Sie erreichten mit Verlassen der Stadt in nördlicher Richtung die Remigiuskirche, das älteste Gebäude Nagolds. Auf römischen Fundamenten erbaut, zeigt sich die Kirche heute in romanischem Stil mit gotischem Choranbau. Wanderleiter Pfau wies auf die bedeutenden Fresken aus dem 14. Jh. im Inneren der Kirche hin.
Vorbei am Naturfreundehaus ging es bergan auf den Killberg, einen der 7 die Stadt umgebenden Berge. Auf schönem Waldweg erreichte die Wandergruppe die Stottele-Hütte, die an den ersten Vorsitzenden des Schwarzwaldvereins Nagold erinnert und zu einer erholsamen Vesperpause einlud. Gestärkt ging es talwärts nach Rohrdorf, einem nördlich der Stadt im Nagoldtal gelegenen 2000-Seelen-Dorf. Der hier verlaufende Gäurandweg führte die Wanderer wieder bergauf Richtung Schlossberg zum Ziel der Tour, der Burgruine Hohennagold, wo sich den Wanderern vom an diesem Tag geöffneten Turm ein atemberaubender Rundblick bot.
Bergabwärts zurück in der Stadt traf man zur Schlusseinkehr auf die 14 Kurzwanderer, die zuvor unter der Führung von Trudel Jourdan die Stadt sowie das „Naturschutzgebiet Heiligenkreuz und Schlossberg“ um die Burgruine erkundeten. Nach gemeinsamem Plausch wurde mit vielen schönen Eindrücken die Heimreise angetreten.


