Wanderfahrt 2025

Knapp dreißig Wanderfreundinnen und Wanderfreunde des Schwarzwaldvereins Pforzheim-Brötzingen waren vom 25. bis 29. Juni auf einer fünftägigen Wanderfahrt in der Eifel unter Leitung von Sabine und Jürgen Holzinger. Auf der Hinfahrt wurde eine längere Rast in Maria Laach eingeplant. Einige besichtigten die Abtei, die meisten wanderten zwei Stunden durch die Laacher Caldera.

Schwarzwaldverein Pforzheim-Brötzingen in der Eifel (25. bis 29. Juni)

Knapp dreißig Wanderfreund innen und Wanderfreunde des Schwarzwaldvereins Pforzheim-Brötzingen waren vom 25. bis 29. Juni auf einer fünftägigen Wanderfahrt in der Eifel unter Leitung von Sabine und Jürgen Holzinger. Auf der Hinfahrt wurde eine längere Rast in Maria Laach eingeplant. Einige besichtigten die Abtei, die meisten wanderten zwei Stunden durch die Laacher Caldera, einem vulkanischen Becken das durch den Ausbruch eines Vulkans vor rund 13.000 Jahren entstanden ist.

Der zweite Tag führte die Gruppe zuerst zum Dreiländereck auf dem Vaalserberg. Dieser Rund 322 m hohe Berg liegt fünf Kilometer südwestlich von Aachen. Nach einer kleinen Wanderung fuhren etliche Teilnehmer noch auf den 50 m hohen Baudouin-Turm um einen Blick nach Belgien, den Niederlanden und Deutschland werfen zu können.

Am Nachmittag stand dann eine Stadtführung in Aachen auf dem Programm. Hier wurden viele überrascht, dass Aachen ein staatlich anerkanntes Heilbad ist. Selbstverständlich durfte man unterwegs an zwei Stationen die legendären Aachener Printen probieren.

Der dritte Tag begann mit einer Fahrt auf dem oberen Rurtalstausee. Mit dem Elektroschiff St. Nikolaus fuhren alle Wanderer bis zur Urftstaumauer. Hier mussten dann alle zuerst zur Krone der Staumauer aufsteigen. Die Kurzwanderer wanderten nun auf einem kürzeren aber sehr abwechslungs­reichen Weg zum Hotel nach Einruhr zurück. Die Langwanderer wurden vom Naturparkführer Walter geführt. Eine Seilbrücke und die ehemalige NS-Ordensburg Vogelsang, heute als Vogelsang Internationaler Platz bezeichnet, und das ehemalige Dorf Wollseifen, das nach dem zweiten Weltkrieg einem Truppenübungsplatz zum Opfer gefallen ist, waren außer der herrlichen Landschaft die Besonderheiten auf der rund 15 km langen Tour.

Der zweite Wandertag stand im Monschauer „Heckendorf“ Höfen auf dem Programm. Viele der aus Rotbuche bestehenden Hecken sind bis zu einem Meter dick und bis zu acht Meter hoch. Ein regelmäßiger Beschnitt und das Ineinanderflechten der Zweige sind nötig um die Stabilität zu erreichen.

Die Langwanderer wurden von Wanderführer Christoph vom Nationalpark betreut. Auch er vermittelte seiner Gruppe viele Besonderheiten der Gegend. Die Kurzwanderer legten hier eine kürzere aber trotzdem interessante Strecke zurück. Sie hatten dafür dann mehr Zeit für eine Rundgang im dem sehenswerten Ort Monschau. Leider hatten an diesem Samstagnachmittag viele weitere Touristen dieselbe Idee sodass es extrem voll war.

Am nächsten Tag trat man leider schon dir Rückfahrt an. Wir erkundeten in Trier noch bei einer Stadtführung die historischen Sehenswürdigkeiten. Am frühen Abend waren alle wieder mit vielen Eindrücken in Pforzheim zurück.

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